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Bei den Cryllianern handelt es sich um eine humanoide Spezies aus dem Andromedanebel. Wo genau dort die Heimatwelt der Cryllianer liegt, ist nicht bekannt.

Die Borg-Bezeichnung für dieses Volk lautet: "Spezies 1"


Erscheinungsform

Die Haut der Cryllianer wirkt seltsam glatt; fast glänzend und ist von gleichmäßiger, samtener Bräune. Im Gegensatz dazu wirkt das durchwegs silberne Haar der Außerirdischen beinahe exotisch. Ihr Gesicht wird von großen, tief-violetten Augen beherrscht. Ihre Nasen sind zumeist schmal und leicht gebogen.


Historie

Die Besiedlung der Milchstraße

Der Andromedanebel ist die angestammte Heimat der Cryllianer. Vor Jahrmilliarden, nachdem sie weite Teile ihrer eigenen Galaxis bereist und die bewohnbaren Planeten besiedelt haben, brechen die ersten von ihnen auf um die Milchstraße – die sie als "Zweite Galaxis" bezeichnen, zu erforschen und zu kolonisieren. Wie in ihrer Heimatgalaxie legen sie auch hier ein galaxisweites Transwarpnetz an, welches die von ihnen kolonisierten Welten unter einander verbindet. Einige Welten sind dabei auch mit dem Transwarpnetz des Andromedanebels und der Kleingalaxien der Lokalen Gruppe verbunden.


Degeneration

Es ist der logische nächste Schritt ihrer Entwicklung. Allerdings haben sie den Zenit ihrer Entwicklung zu diesem Zeitpunkt bereits weit überschritten, und es geschah, was jeder Zivilisation irgendwann blüht: Sie degenerierten.

Friedlich sterben die cryllianischen Siedler in der Milchstraße, innerhalb weniger Millionen Jahre, aus. Doch bevor es soweit ist, unternehmen sie den verzweifelten Versuch, diese Entwicklung aufzuhalten, oder wenigstens zu verlangsamen.

Wozu sie sich nicht mehr selbst aufraffen können, sollen hoch entwickelte Maschinen für sie erledigen. Auf diese Weise entsteht ein Riesenheer von Robotern, die über eine Planetare Zentraleinheit gesteuert werden, die in der Lage ist, bis zu einem gewissen Grad eigenständig zu denken und zu entscheiden.


Ein verhängnisvolle Programmierung

Die Cryllianer geben der Zentraleinheit eine ethische Grundprogrammierung mit, die es ihr unmöglich machen sollte, gegen den Willen ihrer Erbauer zu handeln.

Doch was ursprünglich zum Schutz der Erbauer gedacht ist, richtete sich während des langsamen Verfalls unserer Vorfahren irgendwann gegen sie. Im Grunde genommen kollidieren zu einem bestimmten Punkt zwei Befehle, die man in die Grundprogrammierung aufgenommen hat. Zum einen ist es der Zentraleinheit verboten durch eine Aktion, oder eine unterlassene Aktion, den Erbauern zu schaden. Zum anderen besteht der Befehl alle Bedrohungen von den Erbauern abzuwenden, die ihnen Schaden könnten. Dabei hat man nicht bedacht, dass die Zentraleinheit auch in der fortschreitenden Degeneration eine ernsthafte Bedrohung für die Erbauer sieht.

Die Zentraleinheit ist also gehalten etwas zu tun, um diese Entwicklung aufzuhalten, doch gleichzeitig kollidiert die einzige Möglichkeit dazu mit dem Befehl, gegen den Willen der Erbauer zu handeln. Zu diesem Zeitpunkt schließt die Zentraleinheit eines cryllianischen Kolonial-Planeten im Delta-Quadrant der Milchstraße kurz – sie wird quasi paranoid.


Die Entstehung des Borg-Kollektivs

Die Zentraleinheit dieses Planeten, auf dem einige zehntausend Cryllianer leben, stellt den Plan zur Bekämpfung der Degeneration irgendwann über alle anderen Befehle und handelt dem entsprechend. Heimlich werden in einem Forschungszentrum der Roboter Naniten entwickelt, die den Cryllianern eingeimpft werden sollen.

Als die ersten Erbauer gegen ihren Willen, mit Naniten geimpft werden und die restlichen Bewohner des Planeten bemerken, welche Entwicklung sich auf diesem Planeten abzeichnet, ziehen sie sich, mit Hilfe der Transwarp-Portale auf andere Planeten zurück, wobei das Portalgebäude schlussendlich, durch eine Überlastungsschaltung des Reaktorkomplexes vollkommen vernichtet wird. Für die bereits mit Naniten infiziert Cryllianer kommt jegliche Hilfe zu spät. Die Entkommenen hoffen, dass sich das Problem, da die Zurückgebliebenen keine Raumschiffe besitzen – seit langer Zeit benutzt man nur noch die Portaltechnik – irgendwann selbst erledigen wird, und die Nanitenträger aussterben.

Dies geschieht jedoch nicht, im Gegenteil. Die Infizierten vermehren sich und entwickeln irgendwann, im Laufe der nächsten Millionen Jahre, eine hochstehende Raumschiffstechnik aus den Resten der Aggregate die zurückbleiben. Zwar ist das Wissen der Infizierten, über die Transwarp-Portal-Technik, eher begrenzt, aber es reicht zur Entwicklung von transwarpfähigen Raumschiffen und für die Errichtung eines galaxisweiten Transwarpkanal-Netzes.

Erst mit Entwicklung der ersten transwarpfähigen Raumschiffe, entwickeln die Borg Assimilationsröhrchen, um andere Spezies zu infizieren. Längst ist die pervertierte Grundprogrammierung ein fester Bestandteil der Borg-Philosophie geworden, die da nun lautet: Sich selbst und alles Leben der Milchstraße zu vervollkommnen, unter Einsatz aller dazu nötigen Mittel.


Die Entwicklung der nicht-infizierten Cryllianer

Alle übrigen Cryllianer sterben im Verlauf der Zeit aus, oder fallen zurück in die Primitivität, aus der sie auf einigen Welten später erstarkt hervorgehen, und neue, lebensfähige Cryllianer-Zivilisationen gründen. Anders als bei den meisten anderen Kulturen, die ein ähnliches Schicksal teilen, gehen bei den Cryllianern die technischen Hinterlassenschaften ihrer Vorfahren nicht verloren, und so können sie erneut eine hochstehende Kultur gründen. Dies geschieht etwa 1,3 Millionen Jahre vor Beginn der Christlichen Zeitrechnung, auf der Erde.


Kontakt zur Föderation

Im Mai 2381 untersucht die USS ICICLE / NCC-79823 eine Subraumanomalie. Dabei werden Tar´Kyren Dheran, Pasqualina Mancharella, und 5 weitere Offiziere des Schiffes, von den Cryllianern entführt, und nach einer Prüfung ihrer Befähigungen von Viária Al-Ghorm, einer Planetaren Führerin der Cryllianer darum gebeten, bei der Abwendung einer drohenden, galaxisweiten Invasion, zu helfen.
(STAR TREK - ICICLE: "Das Transwarpnetz")

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